Der Chiemgau Komet – Stunde Null im Keltenreich

An einem milden Herbsttag im Jahr 465 vor unserer Zeitrechnung stören plötzlich unheimliche Riesenblitze und ohrenbetäubender Donner die Nachmittagsidylle in einer keltischen Siedlung im Chiemgau. Wenig später schlagen feurige Geschosse in die Felder ein. Alles Leben im Umkreis von 1200 Quadratkilometern wird mit einem Schlag ausgelöscht.

Zehntausende Menschen verlieren ihr Leben, weil ein über tausend Meter großer Komet in 70 Kilometern Höhe explodiert ist. Seine Fragmente rasen mit etwa 4300 Stundenkilometern auf die Erde zu. Die verheerende Aufschlagsenergie kommt nach Schätzungen von Experten 8000 Hiroshima-Atombomben gleich.

Der Film präsentiert sich als dokumentarischer Wissenschaftskrimi, der Forscher unterschiedlicher Fachrichtungen bei der Auswertung der einzigartigen Funde vom Chiemgau begleitet. Darüber hinaus machen eindrucksvolle 3-D-Animationen und Reenactments die Naturkatastrophe für den Zuschauer nachvollziehbar. Neue historische Erkenntnisse geben Aufschluss, wie der Einschlag des Kometen die gesamte antike Welt veränderte.

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